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"Biete Krise, suche Glück" von David Foenkinos

Dieses Buch habe ich vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House!

Vielen herzlichen Dank! Danke Laura Austen und dem Penguin Verlag!!!

 

Bernard, 50 Jahre alt, arbeitet in einer Bank, hat sich hochgearbeitet und ist mit Natalie verheiratet, die ihm eines Tages eröffnet, dass sie unglücklich ist und eine Auszeit aus ihrer Ehe braucht. Bernard zieht in ein kleines Hotel und denkt, dass es nur für eine oder zwei Wochen wäre, dann würde Natalie sich beruhigen. Als die Banken nun wegen der Bankenkrise Personal reduzieren müssen, wird auch Bernard gefeuert. Er zieht zu seinen Eltern, weil er kein Geld mehr hat für ein Hotel. In seinem alten Jugendzimmer bei seinen Eltern zu wohnen kommt ihm wie ein Alptraum vor. "Nie hätte ich geglaubt, dass mein früheres Leben mir einmal abhandenkommen würde", sagt Bernard traurig. Natalie bleibt in ihrer gemeinsamen Wohnung und hat auch gleich einen neuen Freund. Bernards Eltern wollen ihn verkuppeln mit der Tochter einer Bekannten, Sylvie. Plötzlich reicht es Bernard!

 

David Foenkinos Buch brachte mich zum Lachen, fast zum Weinen und wütend wurde ich auch! Wie brutal können Eheleute zueinander sein, oder zumindest derjenige, der sich trennen will? Viele Eheleute haben es verlernt miteinander über ihre Gefühle und Probleme zu reden, das wird einem klar. Bernard hat mir so leid getan! Alleine die Tatsache, dass man berufsmäßig als über 50-Jähriger zum alten Eisen zählt, den keiner mehr haben will, fand ich immer schon traurig. In welch einer Welt leben wir eigentlich?

Fuenkinos Schreibstil zeigt, dass es sich um gehobene Prosa handelt. Das Buch ist mitreißend und macht nachdenklich, insgesamt ein sehr gutes Buch!

 

Penguin Verlag, Autor: David Foenkinos, Originaltitel: "La tête de l'emploi", Übersetzer: Christian Kolb, Seiten: Taschenbuch 256, Preis Taschenbuch: € 10,30, Preis, ISBN: 978-3-328-10094-2, Escheinungsdatum: 9. Mai 2017

 

"Doch um die Gegenwart zu meistern, hätte sich vielmehr ein Blick in die Zukunft als hilfreich erweisen können", dachte Bernard und recht hatte er! Ich gebe dem Buch acht von acht Herzen!

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