"Ein Weihnachtsmärchen in Kanada" von Lara Hill

Julias größter Wunsch ist es in Kanada zu leben. Durch einen Lehreraustausch geht ihr Traum in Erfüllung. Ihr Freund Lars hat jedoch keine Freude damit, will er sich doch mit ihr zu Weihnachten verloben. Ihre kanadische Kollegin Eileen wird in Hamburg in ihrer Wohnung wohnen und sie in Eileens gemütlichem Blockhaus in Blackfoot Village, in der Nähe von Banff und neben dem Blockhaus von Emily, ihrer Vermieterin. Emilys Neffen Josh ist auch der Typ, der sich am Flughafen im Mietwagenbüro vorgedrängt hatte! Dieser Mann hat eine große Anziehungskraft auf Julia und seinen kleinen Sohn Timmy schließt sie sofort in ihr Herz. Ihre Liebe zu dieser wunderschönen Landschaft und zu den Tieren kann Julia ausleben, als ein ausgesetzter und verwilderter Hund zu füttern und zu pflegen ist. Wenn da nicht Amy wäre, die Sekretärin von Josh...

 

Es ist eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte mit einer Liebesgeschichte kombiniert. Wer sein Herz streicheln will, ist mit diesem Buch gut aufgehoben. Julia und Emily sind sofort sehr sympathisch und die Figur des Josh hält die Spannung. Kann er als Witwer überhaupt noch einmal eine Frau lieben und welche Rolle spielt Amy?

Das Leben schreibt viele verschiedene Geschichten und man könnte aus dem Leben eines jeden Menschen einen Roman machen. Sein Glück in der Liebe zu finden ist eine äußerst schwierige Sache, die von vielen Komponenten abhängt! Mir gefallen solche Bücher, weil man gut unterhalten ist und im Nachhinein glücklich ist. Das möchte man doch von guter Unterhaltungsliteratur! Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und kann es sehr empfehlen! Lara Hill kann ruhig noch viele solcher Bücher schreiben!

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Mister Aufziehvogel von Haruki Murakami

Toru Okada beschließt im Alter von 30 Jahren in der Rechtsanwaltskanzlei zu kündigen. Obwohl er ein Jusstudium absolviert hatte, ist er der Laufbursche gewesen und das wollte er nicht mehr. Da seine Frau Kumiko arbeitet, ist das kein Problem. Kumikos Familie, also ihre Eltern und ihr Bruder Noburo Wataya, waren mit der Heirat nicht recht einverstanden und so war der Kontakt kaum mehr vorhanden. Als Torus Kater Noboru Wataya verschwindet, den Namen bekam der Kater hatte denselben Namen wie der ungeliebte Schwager, wurde Torus Leben immer ereignisreicher. Es wurde die Hellseherin Malta Kano und ihre Schwester Kreta Kano eingeschaltet um den Kater zu finden. Toru suchte den Kater in der Umgebung und lernte so May Kasahara, eine Schülerin, kennen. Auch der Hellseher Herr Honda wurde kontaktiert. Außerdem bekam Toru ständig Anrufe von einer fremden Frau. Als schließlich auch noch seine Frau Kumiko von der Arbeit nicht mehr nach Hause kommt, ist Toru völlig verzweifelt...

 

Das Buch ist anfangs sehr interessant und die Personen gut beschrieben. Murakamis Hang zu mehreren Realitätsebenen,  Spirituellem und Esoterischem ist einfach Geschmackssache. Was die Figur der sechzehnjährige Nachbarin May Kasahara soll, die über den Sinn des Lebens spekuliert, ist mir ein Rätsel, weil sie der Geschichte nicht viel bringt. Auch die Schwestern Malta und Kreta Kano sind sehr mystisch angehaucht und waren meiner Meinung nach unnötig. Selbst das Ende ist eigenartig. Leute, die durch Wände gehen, das ist mir einfach zu suspekt. Vielleicht habe ich einfach ein Buch von Murakami gelesen, das sehr speziell ist. Ich werde es mit einem anderen seiner Bücher versuchen!

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