"Sterne über Rom" - Karen Swan

Die 27-jährige Engländerin Cesca lebt in Rom und arbeitet als Fremdenführerin. Ständig geht ihr das Geld aus und sie muss ständig Angst haben ihre Miete nicht bezahlen zu können. Nebenbei betreibt einen erfolgreichen Blog "Römische Liebschaften". Es ist eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist.

Durch einen Zufall findet sie in der Mülltonne vor ihrem Apartment eine Designerhandtasche ihrer Nachbarin, der berühmten Principessa Elena Damiani Pignatelli della Mirandola. Sie bringt ihr die Tasche und unterhält sich mit ihr. Sie sind sich beide sofort sympathisch.

 

Als Cesca wegen Unpünktlichkeit ihren Job verliert, willigt sie ein, Elenas Memoiren zu verfassen. Als ein Teil des Gartens von Elena mehrere Meter tief einstürzt und für Rom typischen Hohlräume entdeckt werden, lernt sie vor Ort lernt Cesca den Speläologen Nico Cantarelli kennen, den sie trotz seiner überheblichen und feindseligen Art anziehend findet. Auf der Baustellte wird ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört und fördert gleichzeitig ein tragisches Geheimnis zu Tage ...

 

Ich liebe Karen Swans Bücher, aber bei diesem Buch muss man sehr viel Zeit und Muse haben. Die Geschichte ist zu Beginn etwas langatmig. Die Figur der Cesca wird gut beschrieben und ist sofort sympathisch. Elena dagegen war für mich eine leblose Figur, obwohl ständig in Rückblenden von ihrer Jugend erzählt wird, um die Figur besser kennenzulernen.

Dazu erlaube ich mir eine Rezension zu zitieren, die für mich den Nagen auf den Kopf getroffen hat:

"Insbesondere Elenas Geschichte, die den größten Umfang des Romans ausmachte, konnte mich in keinster Weise fesseln, mich nervte die naive Art ihrer jüngeren Lebensjahre, die scheinbar überhaupt nichts mit der Persönlichkeit in der Gegenwart gemeinsam hatte. Elenas Beschönigungen und Cescas undurchsichtige Vergangenheit als Juristin waren mir zu aufgesetzt geheimnisvoll, ohne dass sie es wert waren. Die Dialoge zwischen Cesca und Nico empfand ich albern und die Aufdeckung von Elenas Vergangenheit entpuppte sich als recht abenteuerliche, für mich wenig glaubhafte Räuberpistole, um dann wieder den Bogen zu Cescas Tätigkeit als Rechtsanwältin zu spinnen." (gefunden auf Amazon von Solina vom 5. April 2019) Dem ist nichts hinzuzufügen!

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